Das Demokratiefest im November widmetet sich ganz den Frauen im Widerstand.
Zu Beginn des Marsches aufs Schloss sang Perin Dinekli mit Gitarre und den Teilnehmern in Dauerschleife und diversen Sprachen das Lied „Wir hör’n nicht auf“, das klar macht, dass die Aktivisten für Freiheit, Frieden und Menschlichkeit so lange auf die Straße gehen werden, bis es eine gesellschaftliche und gerichtliche Klärung und Aufarbeitung gibt.


Ab 14 Uhr gab es dann am Hambacher Schloss abwechselnd Musik von Perin Dinekli und mehrere
Redebeiträge – an diesem Tag ausschließlich von Frauen. Die kompletten Aufzeichnungen von Musik und Reden und unsere Pressemeldung sind auf FreiePresse.news veröffentlicht.

Tanja eröffnet die Versammlung am Schloss mit Gedanken zum Frieden.
Caroline von der Initiative Frauen laufen fasst ihre Beweggründe zusammen: „Wir können nicht tatenlos
zusehen, wie unsere Kinder und Männer kriegstüchtig gemacht werden. Und wir akzeptieren nicht,
dass Frauen und Kinder, die Gewalt erfahren haben, zusätzlich durch Behörden und Justiz belastet
werden, während Täter verharmlost und Missstände medial als ‚normal‘ dargestellt werden.“

Katja sprach von der Rolle von Frauen als verbindende und dialogbildende Kraft
in gesellschaftlichen, männlich dominierten Spannungszeiten und stellte die Frauen-
Netzwerke Mütter der neuen Zeit und Mütter für Frieden vor. Die Mütter der neuen Zeit
bieten ein Beratungs- und Unterstützungsnetzwerk im deutschsprachigen Raum vor allem für junge,
verunsicherte Mütter – die Mütter für Frieden stehen ebenso wie Frauen laufen für Frieden und den
Schutz ihrer Söhne und Töchter und sagen nein zur Wehrpflicht und Kriegstüchtigkeit.
Außerdem wurden viele Fotos für die Kampagne „Perin Dinekli – Ich fordere Ihren Freispruch“ gemacht, und anschließend ein Gruppenfoto vor dem Schloss.

Anschließend gab Perin noch ein Konzert in der Tribüne, begleitet von Tommy von Stopp Ramstein.